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Datenschutzinformationen für Bewerber


Kontaktdaten des Verantwortlichen

Unternehmen: KMH GmbH
Anschrift: Zollstockgürtel 61, 50969 Köln
Telefon: +49 221 99381240
E-Mail: office@kmh-gmbh.com

Vertreten durch ihre Geschäftsführer Dennis Motzkau, Christoph Wendelken, Batjamin Löbbecke


Kontaktdaten des externen Datenschutzbeauftragten

Name: Flemig
Vorname: Holger

Unternehmen: EPRO Consult Dr. Prössel und Partner GmbH
Anschrift: Nikolaistraße 12-14, 04109 Leipzig
E-Mail: kmh@epro-consult.de


Was sind personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten sind gemäß Art. 4 Nr. 1 DSGVO alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen.

Woher beziehen wir Ihre personenbezogenen Daten?

Die Erhebung Ihrer Daten findet grundsätzlich bei Ihnen selbst statt. Um am Bewerbungsverfahren teilnehmen zu können, müssen Sie uns diejenigen personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Prüfung und Bewertung durch uns, ob Sie für die Stelle, auf die Sie sich beworben haben, geeignet qualifiziert sind, erforderlich sind. Ohne diese Daten können wir Sie im Bewerbungsverfahren nicht (weiter) berücksichtigen.

Faktencheck:

Wir führen bei Einstellung eine Überprüfung ihrer personenbezogenen Daten durch, um zu gewährleisten, dass potenzielle Mitarbeiter ihren Aufgaben ohne Interessenkonflikte und unter Einhaltung hoher ethischer Standards nachgehen und sich den Grundsätzen des Unternehmens verpflichten.

Die Überprüfung von personenbezogenen Daten umfasst dabei Ihre persönlichen Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift) und die Vorlage Ihres Personalausweises im Original oder ein vergleichbares identitätsnachweisendes Dokument, die Vorlage Ihrer Zeugnisse im Original (insbesondere das letzte Abschlusszeugnis der höchsten Ausbildungsstufe) oder eine amtlich beglaubigte Kopie hiervon in Papierform. Zudem wird überprüft, ob Sie bereits bei uns beschäftigt waren und – beschränkt auf diesen Fall und unter Wahrung der datenschutzrechtlichen Vorgaben – ob Ihnen gegenüber in den letzten drei Kalenderjahren schriftliche Disziplinarmaßnahmen ausgesprochen wurden. Hierzu werden personenbezogene Daten in der bestehenden Personalakte für die zurückliegenden drei Kalenderjahre abgefragt. Ferner erfolgt ein Abgleich mit öffentlich zugänglichen EU-Sanktions-Listen gemäß den Verordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 sowie den hierzu ergangenen und ergehenden Ergänzungen durch die Europäische Kommission. Nur im Bedarfsfall werden Sie aufgefordert Aufenthaltstitel, Schwerbehindertenausweis oder Führungszeugnis (Zuverlässigkeitsprüfung) im Original vorzulegen.

Der Faktencheck wird durch das jeweils zuständige Personalwesen durchgeführt. Nur ein begrenzter Personenkreis hat intern eine Zugriffsberechtigung auf Ihre Daten. Bei auffälligen Befunden im Rahmen des Faktenchecks werden die Ergebnisse in einem Gremium (Fachbereich, Personalbereich) diskutiert. Das Ergebnis der Beratung wird dokumentiert und in der Personalakte hinterlegt. Bei Neueinstellungen im Tarif wird die ausgefüllte Checkliste zum Faktencheck in der Personalakte hinterlegt und verbleibt dort gemäß der Löschfrist für relevante Personalunterlagen und -daten. Eine sonstige Datenspeicherung oder -Verarbeitung findet nicht statt. Die Checkliste zum Faktencheck wird für nicht eingestellte externe Kandidatinnen und Kandidaten nach sechs Monaten, für alle anderen Fälle 5 Jahre nach Austritt gelöscht.

Diese Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses daran, Personen einzustellen, die integer sind und nach geltendem Recht handeln.

Freiwillige Angabe:

Sofern wir Sie im Rahmen des Einstellungsverfahrens um Fotos bitten, erfolgt dies auf Grundlage einer gesonderten Einwilligungserklärung (§ 22 KunstUrhG), deren Abgabe freiwillig ist und die Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können.

Wenn Sie eine Beschwerde nach dem Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einreichen, erheben und verarbeiten wir die von Ihnen erhaltenen Informationen im Rahmen der Aufklärung einer eventuellen Diskriminierung nach dem AGG.

Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Die von Ihnen überlassenen personenbezogenen Daten werden im Einklang mit den Bestimmungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verarbeitet:

a)    Zur Begründung, Durchführung und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses (gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG)

Die Zwecke der Datenverarbeitung ergeben sich zum einen aus der Einleitung vorvertraglicher Maßnahmen, die einem vertraglich geregelten Arbeitsverhältnis vorausgehen. Die Erhebung der von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten ist Grundlage für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren. Ferner soll mittels der zur Verfügung gestellten Daten eine Bewertung über die Geeignetheit des Bewerbers für die zu besetzende Stelle möglich sein. Ohne diese Daten können wir Ihre Bewerbung im Bewerbungsverfahren nicht berücksichtigen.

b)    Aufgrund einer Einwilligung (gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 2 BDSG)

Die Zwecke der Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Erteilung einer Einwilligung. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit von Ihnen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, bleiben vom Widerruf unberührt.

c)    Zur Erfüllung von rechtlichen Verpflichtungen (gem. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO)

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten auch, um gesetzliche Verpflichtungen, denen wir unterliegen, einzuhalten.

d)    Zur Wahrung eines berechtigten Interesses (gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO)

In einigen Fällen verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, soweit die Datenverarbeitung zur Wahrung dieser Interessen erforderlich ist und Ihre Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten nicht überwiegen. Die Interessen, die wir mit diesen Verarbeitungen verfolgen, ergeben sich aus dem jeweiligen Verarbeitungszweck. Sie haben das Recht aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen diese Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nach Art. 21 DSGVO zu widersprechen.

Wer erhält die von Ihnen überlassenen personenbezogenen Daten?

Interne Empfänger: Innerhalb unseres Unternehmens haben nur diejenigen Personen Zugriff, die dies für die jeweils oben genannten Zwecke benötigen (z.B. Personalabteilung, Geschäftsführung, ggf. Betriebsrat, jeweilige Fachbereiche, Projekt- oder Prozessbeteiligte).

Externe Empfänger: Wir geben Ihre personenbezogenen Daten nur dann an externe Empfänger außerhalb unseres Unternehmens weiter, wenn dies zur Bearbeitung erforderlich ist, eine andere gesetzliche Erlaubnis besteht oder uns hierfür Ihre Einwilligung vorliegt.

Externe Empfänger können sein:

a)    Auftragsverarbeiter

Externe Dienstleister, die im Rahmen z.B. der Personalverwaltung eingesetzt werden. Diese Auftragsverarbeiter werden von uns sorgfältig ausgewählt und regelmäßig überprüft, um sicherzugehen, dass Ihre Privatsphäre gewahrt bleibt. Die Dienstleister dürfen die Daten ausschließlich zu den von uns vorgegebenen Zwecken verwenden.

b)    Öffentliche Stellen

Behörden und staatliche Institutionen, wie z.B. Staatsanwaltschaften, Gerichte oder Finanzbehörden, an die wir aus gesetzlich zwingenden Gründen personenbezogene Daten übermitteln müssen. Die Übermittlung erfolgt dann auf Basis des Art. 6 Ab. 1 lit. c DSGVO.

C)    Konzerngesellschaften

Konzerngesellschaften, an die Daten zur Durchführung der Bewerberverwaltung übermittelt werden. Die Übermittlung erfolgt dann auf Basis des Art. 6 Absatz 1 lit. b DSGVO bzw. auf Basis des § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG.

c)    Weitere externe Stellen

Weitere externe Stellen, wie z.B. Ärzte oder Rettungsdienste, an die Daten zum Schutze von lebenswichtigen Interessen von Ihnen oder einer anderen natürlichen Person übermittelt werden. Die Übermittlung erfolgt dann auf Basis des Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO.

Werden die von Ihnen überlassenen Daten an Drittländer oder internationale Organisationen übermittelt?

Eine Übermittlung der von Ihnen überlassenen Daten an ein Drittland oder eine internationale Organisation erfolgt nur in Ausnahmefällen. Unter Umständen werden Ihre Daten an Dienstleister in den USA übermittelt und dort gespeichert. In diesen Fällen erfolgt die Übermittlung unter strenger Beachtung europäischer Datenschutzvorschriften und nur, soweit der Dienstleister sich im Rahmen einer Selbstzertifizierung nach dem EU-USA-Angemessenheitsbeschluss „Trans-Atlantic Data Privacy Framework“ oder durch Abschluss der Standardvertragsklauseln der EU-Kommission zur Einhaltung eines europäischen Datenschutzniveaus verpflichtet hat.

Findet automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling statt?

Zur Verarbeitung der von Ihnen überlassenen Daten kommt keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung (einschließlich Profiling) gem. Art. 22 DSGVO zum Einsatz.

Dauer der Verarbeitung (Kriterien der Löschung)

Die Speicherdauer Ihrer Daten beträgt mindestens den Zeitraum für das Bewerbungsverfahren. Ungeachtet dessen löschen wir Ihre Daten im Falle einer Absage spätestens 6 Monate nach der Absendung der Absage. Bei erfolgreicher Bewerbung speichern wir die Daten in die Personalakte zur weiteren Verarbeitung.

Wenn Sie uns eine Einwilligung zur Aufnahme Ihrer Daten in unsere Bewerberdatenbank gegeben haben, löschen wir Ihre Daten spätestens nach 2 Jahren oder sofort nach Erhalt eines Widerrufes.

Auskunft über Ihre Rechte

  • Recht auf Auskunft Art. 15 DSGVO: Sie haben das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten, ob und welche Daten über Sie gespeichert sind und zu welchem Zweck die Speicherung erfolgt.

  • Recht auf Berichtigung Art. 16 DSGVO: Sie haben das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung Ihrer unrichtigen personenbezogenen Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung haben Sie das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

  • Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“) Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass Ihre Daten unverzüglich gelöscht werden. Der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

    1. Zwecke, für die die personenbezogenen Daten erhoben wurden, entfallen

    2. Sie widerrufen Ihre Einwilligung der Verarbeitung. Eine anderweitige Rechtsgrundlage für die Verarbeitung liegt nicht vor.

    3. Sie widersprechen der Verarbeitung. Eine anderweitige Rechtsgrundlage für die Verarbeitung liegt nicht vor.

    4. Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.

    5. Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.

    6. Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Artikel 8 Absatz 1 erhoben.

  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Art. 18 DSGVO und § 35 BDSG: Sie haben das Recht die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    1. Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von Ihnen angezweifelt.

    2. Die Verarbeitung ist unrechtmäßig; Sie lehnen eine Löschung jedoch ab.

    3. Personenbezogene Daten werden für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt; Sie benötigen die Daten jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    4. Sie haben Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt. Solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen Ihnen gegenüber überwiegen, wird die Verarbeitung eingeschränkt.

  • Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht die von Ihnen bereitgestellten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format von dem Verantwortlichen zu erhalten. Eine Weiterleitung an einen anderen Verantwortlichen darf von uns nicht behindert werden.

  • Widerspruchsrecht Art. 21 DSGVO: Hierzu wenden Sie sich bitte an den Verantwortlichen der Verarbeitung (s. o.).

  • Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde gem. Art. 13 Abs. 2 Lit. d, 77 DSGVO
    V. m § 19 BDSG: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie das Recht Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einzulegen. Hierzu wenden Sie sich bitte an die zuständige Aufsichtsbehörde.
    Anschriften und Links der Kontaktdaten der Datenschutzbeauftragten in den Bundesländern bzw. der Aufsichtsbehörden für den nicht-öffentlichen Bereich finden Sie unter: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html

  • Zurückziehen der Einwilligung Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 2 BDSG oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten), sind Sie jederzeit dazu berechtigt die zweckmäßig gebundene Einwilligung zurückzuziehen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird.


Widerspruchsrecht (Art. 21 DS-GVO)

Sie können uns gegenüber jederzeit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ohne Angabe von Gründen widersprechen. Wir werden die personenbezogenen Daten nach dem Eingang des Widerspruchs nicht mehr verarbeiten und die Daten löschen, wenn eine Verarbeitung nicht zu anderen Zwecken (beispielsweise zur Erfüllung des Vertrages) erforderlich ist.

Auch anderen Verarbeitungen, die wir auf ein berechtigtes Interesse i. S. d. Art. 6 Abs. 1 lit. f) DS-GVO stützen, können Sie uns gegenüber aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit unter Angabe dieser Gründe widersprechen. Wir werden die personenbezogenen Daten im Falle eines begründeten Widerspruchs grundsätzlich nicht mehr für die betreffenden Zwecke verarbeiten und die Daten löschen, es sei denn, wir können zwingende Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Der Widerspruch ist an KMH GmbH, Zollstockgürtel 61, 50969 Köln oder office@kmh-gmbh.com zu richten.